“Morgen, da wird Heute schon Gestern sein!”

29 Apr 2021 0 By IndyCa

Wenn ich mir die Entwicklung der letzten Tage so ansehe, dann erkenne ich meine Welt nicht mehr. Von Jetzt auf Heute hat sich alles verändert, nichts ist mehr wie letzte Woche. Die Menschen werden krank, manche viele sterben, das öffentliche Leben ist stark eingeschränkt. Die ganze Welt ist mehr oder weniger im “Lockdown” und dabei befinden wir uns vielleicht erst am Anfang der eigentlichen Krise.

 

und ich glaube, dass es wird niemals wieder so werden wird wie es einmal war.

Die Spezialisten sind sich nicht sicher, ob wir die aktuellen Einschränkungen für Wochen, Monate oder vielleicht sogar Jahre hinnehmen müssen, nur die Zeit wird zeigen wie lange es dauern wird. Sicher ist jedoch, dass all dies nicht spurlos an unserer Gesellschaft und Wirtschaft vorbei gehen wird.

Wie sich die Situation weiter entwickeln wird, dass kann man heute noch gar nicht abschätzen und nur die nächsten Tage und Wochen werden zeigen wie und ob wir an an einer Katastrophe gerade nochmal herum kommen oder ob es uns voll erwischt.

Alles ist noch möglich, also lassen Sie uns mal etwas spekulieren …

Szenario 1 – Wir haben Glück und der “Shutdown” ist in vier Wochen Vorbei.

Wir haben Glück und schrammen gerade einmal so an der Katastrophe vorbei. Die Krankenhausbetten reichen aus um die meisten Patienten zu versorgen, die befürchtete Krise ist ausgeblieben und wir können langsam zur Normalität zurück kehren.

Szenario 2 – Der “Shutdown” dauert sechs Monate.

Sechs Monate sind eine lange Zeit für Chaos und Unordnung. Die globalen Lieferketten sind zusammen gebrochen und müssen langsam wieder hoch gefahren werden.

Szenario 3 – Der “Shutdown” dauert mehr als sechs Monate.

Die kritische Infrastruktur bricht zusammen und die Strom-, Gas- und Wasserversorgung

Erstmal keine guten Aussichten, aber vielleicht ist dies aber auch eine Chance, denn wir könnten die “Zeit der Quarantäne” nutzen, um einmal nachzudenken was denn wirklich schief läuft.

Denkanstöße / Forderungen:

  1. SozialarbeiterInnen, LehrerInnen, Krankenschwestern, Pfleger, VerkäuferInnen, Feuerwehrleute und Frauen müssen nach ihrer Leistung bezahlt werden und nicht nach den veralteten Standards, dass soziale Berufe oder Dienstleister “billige” Arbeitnehmer sind.
  2. Mehr Unterstützung für die Forschung.
  3. Minimieren von Chemischen / Medizinischen Produkten in Produktion und Verarbeitung.
  4. Ausbau regenerativer Energien, Herstellungsprozesse, Produkte …
  5. Wirtschaftlichen Kreisläufe neu überdenken, damit wir auf künftige Krisen besser vorbereitet sind.
  6. Wie dürfen keine KONSUMENTEN der Erde mehr sein, denn eigentlich sind nur (und wenn überhaupt) die NUTZER!
  7. Wir müssen lernen, dass wir nur diese eine Welt haben und dass diese unersetzlich ist.